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klein, aber fein

der dreh für das museumsprojekt ging heute über die bühne – besser gesagt, über den greenscreen.

ein kleines, aber feines projekterl, bei dem das kostümieren und die maske länger gedauert haben, als der eigentliche dreh. drei kurze szenen, die schnell abgedreht waren:

museumsprojekt 01 museumsprojekt 02

da bei der geschichte viel nachbearbeitet wird, bin ich schon sehr auf das endergebnis gespannt.

kaum zu glauben

ich sollte wohl öfter so ein chaotisches casting hinlegen wie das gestrige. denn heute meldete sich die agentur, dass ich dir rolle hab.
ist jetzt nichts weltbewegendes, aber man freut sich trotzdem!

chaotisches casting

jössas, war das heute ein stress!
dabei hat es recht entspannt begonnen. ich war früh auf und machte ein e-casting für ein museumsprojekt. da meine kamera beim service ist, machte ich erstmals alles mit dem handy.

die drei szenen nach dem filmen zusammenschneiden war schnell gemacht. um das verschicken etwas zu vereinfachen hab ich die dateien von ultra-hd auf hd komprimiert und diese dann verschickt.
am abend wollte ich meiner besseren hälfte zeigen, was ich so gemacht hatte. ich hab die datei auf den pc kopiert, um sie größer betrachten zu können. und da kam die böse überraschung:
das video war farblich komplett daneben, auch wurde das bild nur klein, dafür doppelt gezeigt. und der caster hatte es schon vor stunden heruntergeladen.

abgabeschluss war für 20 uhr angesagt. kurz nach 19 uhr machte ich schnell neue videos. diese hab ich dann am pc zusammengeschnitten und abgeschickt. um 19:40 war das video raus, samt entschuldigung und erklärung.

back in the hood

vier lange uns intensive drehtage sind geschafft – und ich bin auch schon wieder gut zurück in wien.

vor allem der gestrige drehtag, mit der erstickungsszene, hat mich echt gefordert. dafür war es heute recht entspannt, da lag ich nur im bett herum. bin jedenfalls schon sehr gespannt auf den fertigen film.
für mich war es insofern etwas besonderes, da ich keine anspielpartner*innen hatte, sondern – bis auf die krankenhausszene – nur mit drei puppen gespielt habe. hier ein paar eindrücke davon:

einsame erwartungen 01 einsame erwartungen 02 einsame erwartungen 03 einsame erwartungen 04
einsame erwartungen 05 einsame erwartungen 06 einsame erwartungen 07 einsame erwartungen 08
einsame erwartungen 09 einsame erwartungen 10 einsame erwartungen 11 einsame erwartungen 12

servus salzburg

kurz nach mitternacht war ich von meinem kurztrip nach kärnten dann endlich zuhause.

heute text gelernt und vor allem meine sachen für die tage in salzburg zusammengeklaubt. gegen vier machte ich mich dann auf den weg.
kurz vor sieben war ich bei der fh. das zimmer kannte ich schon von „das verräterische herz”, dass wir im feber gedreht haben. also hatte ich mich schnell akklimatiesiert.

ich bin noch mit lionel, der wieder die kamera macht, kurz ans set. da wurde noch fleißig aufgebaut. morgen geht es dann los. es werden sicher vier sehr intensive tage.

in der alten heimat

heute der dreh zum lassnig-film „im land der starken frauen”. dieser fand in klagenfurt statt, so dass, ich zumindest für einen tag, wieder einmal in meiner alten heimat war.

die hinfahrt bot von sonne, über regen bis zu schneefall wettermäßig so einiges. april halt:
regen

ich konnte die dame vom kostüm überreden, mir nur das nötigste an haaren zu schneiden. das haupthaar wurde einfach mit jeder menge gel in form gebracht – unter der mütze sieht man das dann eh nicht:

lassnig 01 lassnig 02

szene zweimal poben. wegen des timings etwas knifflig, aber dann konnte der dreh beginnen. meine einstellungen waren nach etwa eineinhalb stunden abgedreht.
heimfahrt mit dem zug. leider hab ich einen um zwei minuten verpasst, so dass ich zwei stunden am bahnhof warten musste:
warten

hab den großteil der zeit, wie dann auch die heimfahrt, genutzt, um text für das morgen startende projekt zu lernen. da geht es dann für vier tage nach salzburg. ich freu mich schon!

haare lassen

mittlerweile hab ich das fittig auch erledigt. jetzt ging es mir an die haare.

da meine frisur und der bart nicht so wirklich zur rolle passen (meine szene spielt in 1947), hab ich mich heute einmal rasiert:
neuer look

die haare werden dann am set von der maske gemacht. da ich ja eine kopfbedeckung tragen werde, hoffe ich, dass ich nicht allzuviele haare lassen muss.

aufseher

hab die rolle für den lassnig-film!
ist jetzt keine riesenrolle, aber in zeiten wie diesen freut man sich auch über kleine herausforderungen. und das schöne daran, es wird in kärnten gedreht.

doch im rennen

war gerade am bogenparcours unterwegs, als sich meine agentur gemeldet hat.
wie es aussieht, bin ich – trotz des versäumten castings – wieder im rennen für den lassnig-film. da dürfte sich einiges verschoben haben. die gründe dafür weiß ich nicht, aber ehrlich gesagt, sind sie mir auch egal.

jedenfalls werde ich morgen erfahren, ob ich die rolle habe – aber ich hab ein gutes gefühl.

weiterhin gefangen

da gibt es seit monaten endlich mal wieder ein livecasting und dann kann ich nicht hin.

heute der neunte tag der quarantäne. morgen bin ich so oder so „frei”, aber um heute zum casting gehen zu können musste ich mich freitesten. mit einem wert von 28.86 lieg ich aber noch unter den geforderten 30, so dass ich nicht zum casting gehen konnte. zwar hab ich ein e-casting gemacht, aber das wollte man nicht. pech gehabt, das hätte sicher gefallen, da ich mir für die rolle des aufsehers (es geht um einen film über die kärntner malerin maria lassnig, mit birgit minichmayr in der hauptrolle) etwas spezielles überlegt gehabt.

jedenfalls bin ich ab morgen offiziell raus und bereit für neue schandtaten.