+43 (650) 2880200 film@emil-dc.eu

es tut sich was

nach langer pause geht es morgen wieder zu einem casting für eine werbung.
ich seh zur zeit zwar etwas anders/wilder aus als gewohnt, aber gerader bei commercials braucht es ja typen:
neuer look

filmpremiere

zwar tut sich in der filmszene derzeit wenig, aber dafür gab es heute die premiere von „wenn ma ned olla trifft”. mir hätte der arbeitstitel „die begegnung” zwar besser gefallen, aber da hab ich (leider) keinen einfluss drauf.

jedenfalls war es nett wieder einige der mitwirkenden zu treffen und mit ihnen zu plaudern. zum abschluss ein schnelles foto (nicht wirklich coronagerecht, aber es dauerte ja nicht lange):
premiere

auf dem bild sieht man auch, wie „verwildert ich derzeit aussehe. aber mir gefällts 😉

garteln

die rollenangebote lassen weiter auf sich warten. daher nütze ich die freie zeit, um mich um den garten zu kümmern.
habe dieses jahr erstmals eine parzelle gemietet, auf der es schon ordentlich wächst und gedeiht:
garteln

so lässt sich auch der derzeit eher besch…eidenen situation noch etwas positives abgewinne. und so wie es im garten wächst, so wachsen auch meine haare und mein bart 😉

skeet

in der filmwelt tut sich noch immer recht wenig. zwei projekte gegen ende des sommers sind fixiert, dazu ein casting in der kommenden woche. ansonsten: tote hose.

also nütze ich die zeit, um anderes zu machen. z.b. sachen, die ich schon lange mal ausprobieren wollte, die sich aber wegen mangelnder zeit bisher noch nicht ausgegangen sind. und zeitmangel ist zur zeit ja wirklich keine ausrede 😉
heute war so ein tag, an dem ich bisher versäumtes nachholen konnte.

hab mich mal im skeet (= wurfscheibenschießen, fka „tontaubenschießen”) versucht:

skeet 01 skeet 02 skeet 04
skeet 05 skeet 06 skeet 07 skeet 08

mit den ergebnissen konnte man durchaus zufrieden sein.

es geht aufwärts

nach und nach kehrt das gewohnte leben zurück. mittlerweile sind auch büchereien, lokale und restaurants wieder offen – wenngleich auch nmit auflagen. nur in der schauspielerei tut sich noch so gut wie nichts.

ein, wegen der beschränkungen verschobener, dreh soll nun im august stattfinden. die neue frisur (just for fun) wird dafür aber durchaus passen 😉
aktueller look

ende der ausgangsbeschränkungen

ab heute darf man wieder raus wie man lustig ist. zwar gilt es immer noch, bestimmte regeln (vor allem den abstand betreffend) einzuhalten, aber man braucht keinen dezidierten grund mehr um an die luft zu gehen.
zur feier des tages” hab ich schnell ein kleines video dazu gemacht:

„artfremdes”

zur zeit hat man ja viel zeit für anderes – keine texte zu lernen, keine rollenarbeit, keine drehtage…

ich nutze die „frei”zeit um etwa drehbücher zu lesen oder zu schreiben. und natürlich, um meinem lieblingshobby, dem holzwerken, nachzugehen. seit einer weile bin ich dabei, mir selbst das drechsseln beizubringen. hier nun mein neuestes werk:

schale 01 schale 02 schale 03
schale 04 schale 05 schale 06

bockerln (so nennen’s die wiener, in kärnten sind das tschurtscheln) gesammelt, geordnet, mit epoxyharz vergossen und dann eine kleine schale gedrechselt. dabei haben sich die bockerln in „hölzerne rosen gewandelt – mir gefällt’s!

enkel-projekt

meine drehs liegen derzeit alle auf eis – no na. die zeit nütze ich, um mich mal in anderen gewerken zu versuchen.

unsere enkeltochter (13) hat für die schule etwas gebastelt und ein paar szenen gedreht. dazu hat sie auch einen text aufgenommen. ich habe das ganze geschnitten, halbwegs sinnvoll gereiht, den text passend eingefügt…
hier das endergebnis:

dabei hab ich mich etwas in davinci resolve 16 einarbeiten können. eine tolle software, die mir in zukunft noch gute dienste leisten wird 😉

zwischendurchfilmerei

eigentlich liegt das filmgeschäft derweil darnieder, aber ein kleines projekt habe ich doch gemacht.
ein kollege/freund arbeitet gerade an einem neuen musikstück. zum dazugehörigen video sammelt er nun videoschnippsel zum derzeit alles beherrschenden thema. natürlich soll das ganze nicht bierernst werden, im gegenteil. gerne habe ich mich bereit erklärt, einen kleinen beitrag dazu zu liefern.

bald hatte ich zwei ideen, das ganze skuril umzusetzen. für beide szenen konnte ich meinen selbstgebastelten „schutzanzug” verwenden:

schutz 01 schutz 02 schutz 03

leider kann ich derzeit nur ein paar screenshots zeigen, da das projekt noch nicht offiziell ist. aber spass hat es gemacht – und war zugleich eine nette ablenkung (unter anderem vom spanisch lernen).

jetzt ist es offiziell

der erste tag der offiziellen ausgangsbeschränkungen. vorerst einmal für zwei wochen angesetzt, aber ich fürchte, dabei wird es nicht bleiben.

wie sich alleine heute schon die stimmung geändert hat, schildert ein kleiner situationsbericht meiner heutigen einkaufsrunde:

drei männer und eine frau stehen abwartend vier frauen und einem mann gegenüber. die sonne brennt. ein heftiger wind treibt einen langen streifen papier zwischen den gruppen durch – die letzte rechnung eines hamsterkaufes. niemand nimmt davon notiz. die blicke sind starr auf das gegenüber gerichtet. kein blinzeln, um nicht gefahr zu laufen, etwas zu übersehen oder zu versäumen.
wie auf ein stilles kommando hin fächern sich die beiden gruppen auf, gehen auf abstand. gut eine armlänge, um den schussarm frei bewegen zu können, zugleich auch genügend freiraum zu haben, um im notfall eine ausweichbewegung zu machen.

die augen verengen sich zu schmalen schlitzen, mustern möglichst unauffällig das gegenüber, versuchen, dessen gedanken zu erahnen. „was hat er vor?“ „wie wird er reagieren?“ „wer ist der erste?…“
fäuste schließen sich fest um griffe, sehnen treten hervor, weiße fingerknöchel sind stille zeugen der anspannung. nervös zucken finger in dünnen handschuhen. einer der männer zupft an einem tuch, das sein gesicht zur hälfte verdeckt. möchte er sich unkenntlich machen? ist er berühmt? wird er steckbrieflich gesucht? man weiß es nicht, das tuch lässt zu wenig erkennen.

ein lautes niesen zerreißt die angespannte stille. alle zucken zusammen, doch niemand lässt dabei sein gegenüber aus den augen. zu groß ist die gefahr, dass der kleine augenblick der unachtsamkeit ausgenützt wird. die nieserin zieht laut hoch, wischt sich mit dem handrücken die nase. dabei hält sie mit der anderen hand den griff weiterhin fest umklammert.

plötzlich setzen sich die beiden gruppen in bewegung – die ampel ist auf grün gesprungen.
blicke zucken hin und her, stets darauf bedacht, dem gegenüber ja nicht in die augen zu sehen. man schlängelt sich, in größtmöglichem abstand, und so schnell es eben noch schicklich ist, aneinander vorbei. dabei die einkaufstrolleys geschickt umeinander herumlavierend. man hat es eilig, möchte aber nicht den eindruck erwecken, ein „schisser“ zu sein, der leicht in panik zu versetzen ist. man macht auf cool, über den dingen stehend, als könnte einem selbst „das virus“ nichts anhaben.

und wie war das einkaufen bei euch so? 😉