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in der alten heimat

heute der dreh zum lassnig-film „im land der starken frauen”. dieser fand in klagenfurt statt, so dass, ich zumindest für einen tag, wieder einmal in meiner alten heimat war.

die hinfahrt bot von sonne, über regen bis zu schneefall wettermäßig so einiges. april halt:
regen

ich konnte die dame vom kostüm überreden, mir nur das nötigste an haaren zu schneiden. das haupthaar wurde einfach mit jeder menge gel in form gebracht – unter der mütze sieht man das dann eh nicht:

lassnig 01 lassnig 02

szene zweimal poben. wegen des timings etwas knifflig, aber dann konnte der dreh beginnen. meine einstellungen waren nach etwa eineinhalb stunden abgedreht.
heimfahrt mit dem zug. leider hab ich einen um zwei minuten verpasst, so dass ich zwei stunden am bahnhof warten musste:
warten

hab den großteil der zeit, wie dann auch die heimfahrt, genutzt, um text für das morgen startende projekt zu lernen. da geht es dann für vier tage nach salzburg. ich freu mich schon!

haare lassen

mittlerweile hab ich das fittig auch erledigt. jetzt ging es mir an die haare.

da meine frisur und der bart nicht so wirklich zur rolle passen (meine szene spielt in 1947), hab ich mich heute einmal rasiert:
neuer look

die haare werden dann am set von der maske gemacht. da ich ja eine kopfbedeckung tragen werde, hoffe ich, dass ich nicht allzuviele haare lassen muss.

aufseher

hab die rolle für den lassnig-film!
ist jetzt keine riesenrolle, aber in zeiten wie diesen freut man sich auch über kleine herausforderungen. und das schöne daran, es wird in kärnten gedreht.

doch im rennen

war gerade am bogenparcours unterwegs, als sich meine agentur gemeldet hat.
wie es aussieht, bin ich – trotz des versäumten castings – wieder im rennen für den lassnig-film. da dürfte sich einiges verschoben haben. die gründe dafür weiß ich nicht, aber ehrlich gesagt, sind sie mir auch egal.

jedenfalls werde ich morgen erfahren, ob ich die rolle habe – aber ich hab ein gutes gefühl.

weiterhin gefangen

da gibt es seit monaten endlich mal wieder ein livecasting und dann kann ich nicht hin.

heute der neunte tag der quarantäne. morgen bin ich so oder so „frei”, aber um heute zum casting gehen zu können musste ich mich freitesten. mit einem wert von 28.86 lieg ich aber noch unter den geforderten 30, so dass ich nicht zum casting gehen konnte. zwar hab ich ein e-casting gemacht, aber das wollte man nicht. pech gehabt, das hätte sicher gefallen, da ich mir für die rolle des aufsehers (es geht um einen film über die kärntner malerin maria lassnig, mit birgit minichmayr in der hauptrolle) etwas spezielles überlegt gehabt.

jedenfalls bin ich ab morgen offiziell raus und bereit für neue schandtaten.

quarantäne-casting

tag 3 der quarantäne. und wie kann man die zeit besser nutzen, als für ein casting? war natürlich eines aus der entfernung, also ein e-casting 😉

hatte es anfangs nach nicht viel arbeit ausgesehen, so hat sich die ganze sache letzten endes aber doch bis zum abend gezogen. das lag vor allem daran, dass meine stimme recht schwächlich war und daher öfter wiederholungen nötig wurden. auch merkte man auf manchen bildern, dass ich etwas kränklich ausssah, so dass ich die szenen nochmals gemacht habe.

castingbild 01 castingbild 02

als alles geschafft war, war auch ich geschafft.

was sonst

eine neuerliche anfrage der agentur. wie nicht anders zu erwarten, wieder ein e-casting für eine werbung. zur abwechslung aber einmal für deutschland.

da es so gut zur vorgabe gepasst hat, wollte ich unbedingt eine szene am bogenparcours mit einbauen. dass ich mir dazu den stürmischten tag des jahres ausgesucht habe, machte die sache nicht unbedingt einfacher.
aber wir haben es trotz sturmböen und einsetzendem regen durchgezogen:
screenshot

morgen mach ich dann das vorstellungsvideo und die geforderten „emotional-shots”.

e-casting fensterhersteller

filmrollen sind in diesem jahr rar gesät. aber es kommen immer wieder e-castinganfragen rein. da diese immer aufwändiger (nicht nur vom zeitaufwand) werden, bleib ich damit wenigstens ein wenig in übung.

heute für einen fensterhersteller:
e-casting

eine knappe sache

ein – auch wieder eher aufwändiges – e-casting. und das sollte bis am abend abgeschickt sein.

hab eine weile überlegt, ob ich mir das überhaupt antun soll, da ich heute auch noch einen waschtag hatte. aus übungstechnischen gründen hab ich mich dazu entschieden – und den waschtag gleich integriert:
aufbau

online-premiere

in zeiten wie diesen sind leider auch oft premieren nicht das, was sie sein sollten.
wir haben uns heute online getroffen um ein wenig zu plaudern und uns dann unser gemeinsames werk „nachspeise: krieg” anzusehen:
plakat

guter film geworden – und es hat spaß gemacht die kolleg*innen wiederzusehen, wenn auch nur virtuell.